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Unser Hörlexikon

Hier haben wir versucht alle Begriffe aufzulisten die einer Erklärung bedürfen. Wenn Sie irgendwo auf unserer Site auf kursiv geschriebene Wörter klicken, gelangen Sie hierher.

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A

Audiogramm / Grafische Darstellung der Messwerte der Audiometrie.

Audiometrie / Bezeichnet die Aufnahme der akustischen Kenndaten des Gehörs. Die Hörmessung mit Tönen und Sprache ist ein Teil der Audiometrie.

äußerer Gehörgang / Bezeichnung für den Kanal von der Ohrmuschel bis zum Trommelfell.

B

BlueTooth / ein neuer Standard für die Kurzstreckenfunkübertragung. Die Übertragung findet im 2,4GHz bereich statt. Die zu überbrückende Entfernung liegt bei ca. 10 Meter. Es gibt auch eine Mega-Version die Entfernungen bis zu 100 Meter überbrücken kann. Mit BlueTooth sollen in naher Zukunft viele Technologiedienste möglich werden wie z.B. Tonübertragung vom Fernseher oder Handy direkt in das Hörgerät.

Barrierefreiheit im Internet / viele Internetseiten sind für Hilfsgeräte wie z.B. Braillezeilen und Geräte die die Internetseiten vorlesen nicht darstellbar. Deshalb ist die Zugänglichkeit für blinde Mitbürger teilweise bis ganz unmöglich. Unsere Seiten halten sich an Standards, sind problemlos skalierbar und können deshalb auch von blinden und behinderten Menschen lesbar. Ab 31.12.2005 müssen alle Internetseiten der öffentlichen Hand barrierefrei sein. Unsere Seiten sind es auch ;-) Um Barrierefreiheit zu gewährleisten ist eine strikte Trennung von Inhalt und Design nötig. Dies geschieht am einfachsten mittels CSS. Unsere Seiten wurden mit W3C geprüften Style-Sheets erstellt. Weitere Informationen unter http://www.einfach-fuer-alle.de/

C

Chat/Chatten / eine Möglichkeit im Internet direkt in Kontakt zu treten.
Vorteil: Man bleibt,wenn man will, ziemlich Anonym
Nachteil: Durch den Vorteil der Anonymität weiß man aber auch nicht mit wem man nun wirklich Chattet :-)

CIC / "Complete-in-Cannel" Bauform eines Hörgerätes welches sich im Gegensatz zum ITC sehr tief im Gehörgang befindet und von aussen kaum sichtbar ist.

Cochlea-Implantat / teilimplantierbares Hörsystem, mit dessen Hilfe akustische Signale in elektrische Impulse umgesetzt werden. Diese Signale gelangen mit Hilfe von Elektroden direkt in die Hörschnecke.

Concha / Bezeichnung für den von aussen sichtbaren Teil des Ohres, der Ohrmuschel.

Corporate Design / bedeutet, die Identität eines Unternehmens kreativ und konsequent umzu- setzen. Das Design muß sich wie ein roter Faden unverwechselbar, eigenständig und konstant durch das Erscheinungsbild und Auftreten des Unternehmens ziehen.

Cortisches Organ / in der Hörschnecke liegendes Organ, welches die mechanische (Schall-)Energie in Nervenimpulse umsetzt.

CROS / bedeutet engl. "Contralateral Routing Of Signals". Gemeint ist die überleitung eines akustischen Signales auf die andere Seite. Dieses Verfahren wird z.B. angewandt, wenn ein Patient auf einem Ohr ertaubt ist aber von der tauben Seite ansprechbar sein möchte. Besonders ansprechend ist die Version einer Brillen-CROS. Hierbei werden Hörsystem und das zweite Mikrofon an eine Brille montiert.

D

dB (deziBel) / Einheit für Lautstärke; Ein Normalhörender fängt bei 0 dB/HL an zu hören, ab ungefähr 100 dB wird es für ihn unangenehm laut. Normalerweise findet ein 2-Personengespräch bei ungefähr 65 dB statt. Straßenlärm hat ungefähr 80-90 dB und in der Disco wird Musik häufig mit mehr als 120 dB gespielt. Eine Schädigung des Gehörs ist aber nicht nur von der Lautstärke sondern auch von der Dauer abhängig.

Digitaltechnik / Bezeichnet eine computergestützte Art der Signalverarbeitung. Dabei wird der Schall im Hörsystem nicht als ein Spannungsverlauf sondern als eine Kette von Zahlen behandelt und ausgewertet. Dies ermöglicht eine viel genauere Bearbeitung des Signals als dies mit herkömmlicher Technik möglich ist. Nur mit Hilfe der Digitaltechnik ist es möglich geworden in Hörsystemen eine echte Unterscheidung von Störlärm und Sprache zu ermöglichen.

Diskrimination / Diskrimination ist das Sprachverstehen von z.B. Einsilbigen Wörtern und wird in Prozent angegeben.

E

Echo / wenn ein Schallereigniss durch Reflexion so stark verzögert nach dem Original am Ohr eintrifft, dass es als separates Ereigniss wahrgenommen wird.

F

Frequenz / Frequenzen werden in Hertz (Hz, Anzahl der Schwingungen pro Sekunde) angegeben. Der Mensch hört Frequenzen im Bereich zwischen 20Hz und 20000Hz. Dabei bezeichnet man Frequenzen unter ca. 1000Hz als eher "tieffrequent", darüber eher "hochfrequent". Sprache liegt hauptsächlich im Bereich zwischen 500Hz und 4000Hz.

G

Garantie/Gewährleistung /Garantie ist eine freiwillige Leistung des Herstellers. Es gibt entgegen der landläufigen Meinung keine gesetzliche Mindestdauer für die Garantie. Die Garantie kann nach völliger Freiheit des Herstellers zeitich wie auch im Umfang der Leistungen eingeschränkt sein.
Für die Gewährleistung gilt eine mindestlaufzeit von 2 Jahren. Die Gewährleistung startet, wie die Garantie auch, mit dem Kaufdatum.
Ein wichtiger Unterschied besteht in der Nachweispflicht. Wärend der Garantiezeit muss der Hersteller nachweisen, dass der Fehler durch den Kunden verursacht wurde. Wärend der Gewährleistungzeit muss der Kunde nachweisen, dass der Fehler schon beim Kauf des Gerätes vorhanden war, was in der Regel für den Kunden sehr schwer nachzuweisen ist. Genaueres kann in diesem Dokument nachgelesen werden.

H

HdO / Abkürzung für Hinter-dem-Ohr Hörgerät. Diese Art von Hörgeräten wird unauffällig hinter der Ohrmuschel getragen. Der Schall wird mit Hilfe eines kleinen Schlauches und der Otoplastik in das Ohr geleitet.

Hereditär / Als hereditäre Schwerhörigkeit bezeichnet man einen Hörverlust, dessen Ursache vererbt ist.

HNO / Abkürzung für Hals-Nasen-Ohrenarzt

Hörbereichserweiterung / Eine Funktion moderner Hörsysteme, die es erlaubt, hohe Frequenzen hörbar zu machen, die ansonsten auch mit Hörsystem nicht oder nur eingeschränkt gehört werden können.

HV / Abkürzung für Hörverlust

I

IdO / Bezeichnung für ein Hörgerät, das in der Concha oder komplett im äußeren Gehörgang getragen werden kann. Sehr unauffällige Bauform.

In-Ear-Monitoring / Vorrichtung für Musiker, um sich während des Spiels selber gut hören zu können. Im Normalfall stehen auf einer Bühne kleinere Lautsprecherboxen, die in Richtung der Musiker zeigen. über diese "Monitore" können die Musiker ihre eigenen Instrumente hören. Da nun nicht jedes Instrument gleich laut ist und über die Monitore meistens mehrere Musiker gleichzeitig spielen, ist es schwierig, dass eigene Instrument trennscharf zu hören. Hier hilft das In-Ear-Monitoring. Jeder Musiker bekommt seinen eigenen Monitor als "Stöpsel" ins Ohr und kann über den Frontmischer seinen individuellen Mix hören.

ITC / "In-The-Cannel" Bauform eines Hörsystems bei dem sich alle Komponenten im vorderen Teil des Gehörgangs befinden.

ITE / "In-The-Ear" Bauform eines Hörgerätes welche die Ohrmuschel ausfüllt.

J

Jitter / entsteht durch Ungenauigkeiten der Abtastzeiten in der digitalen Signalverarbeitung. Dadurch können Schwankungen im Signal entstehen.

K

Knochenleitung / Schall wird nicht nur über den Luftleitungsweg (Ohrmuschel, Trommelfell,Gehörknöchelchen) ans Innenohr weitergeleitet, sondern auch über den Schädelknochen. Dieser Weg der Weiterleitung heißt Knochenleitung.

L

Lärmschutz / ist ein häufig vernachlässigter Aspekt in der Akustik. Lärmschutz bedeutet nicht nur sich selbst gegen störenden und/oder schädigenden Lärm zu schützen, sondern auch dafür Sorge zu tragen, dass andere nicht durch Lärm gestört und/oder geschädigt werden.

Link (englisch: Verbindung) bezeichnet in HTML eine anklickbare Weiterleitung zu einer anderen Stelle im Dokument oder sogar zu einer anderen Site irgendwo im Internet.

M

Meniersche Krankheit-Morbus Meniere / nach dem Arzt Prosper Meniere, Krankheit der Innenohres mit vielen Ursachen. Mögliche Symptome: Schwindelgefühl, starke Ohrgeräusche, Druckgefühl im Ohr, Übelkeit. Ein Anfall kann nur kurzzeitig auftreten aber auch länger anhalten. Ein Arztbesuch ist unbedingt zu empfehlen.

N

O

Ohren / Bezeichnung für zwei knorpelige Ausstülpungen an den Seiten des Kopfes mit Verbindung zum Kopfinneren. Mit den Ohren können manche Menschen Informationen aufnehmen und diese eventuell weiterverwerten.

Otoplastik / Passstück aus Silikon oder Acryl. Zur Anfertigung wird eine Abformung der Ohrmuschel und einem Teil des Gehörgangs benötigt. Mit Hilfe der Otoplastik kann die nötige Abdichtung und der Halt für das Hörgerät erreicht werden.

P

Phonologie / Phonologie ist die Lehre von Lauten und Lautgruppen bezüglich ihrer Funktion für die Bedeutung von Sprache. Fehlen durch einen Hörverlust Laute oder Lautgruppen, kann das Sprachverstehen beeinträchtigt werden. Deswegen wird eine Sprachaudiometrie zusätzlich zu einem Tonaudiogramm durchgeführt.

Q

Quantisierungsrauschen / entsteht, wenn ein analoges Signal digital abgetastet wird. Da das analoge Signal niemals ganz exakt sondern nur in bestimmten Schrittweiten abgetastet werden kann, entstehen bei der nachfolgenden D/A-Wandlung Fehler. Diese Fehler können sich bei geringen Pegeln als Rauschen ausbilden.

R

Retro-X / Ein Hörsystem das ohne Ohrstück und damit ohne den lästigen Verschluss des Gehörganges auskommt. Es wird eine kleine Titanhülse hinter dem Ohr eingesetzt. Diese Hülse endet im äußeren Gehörgang. Hinter dem Ohr wird ein sehr kleines Hörgerät auf diese Hülse gesetzt. Aber nicht nur Hörgeräte sind möglich. Es wäre auch der Einsatz bei normalhörenden Menschen möglich, um z.B. mittels der Bluetooth-Technik kabellos zu telefonieren oder sich seine VoiceMails vorlesen zu lassen.

S

Schwerbehindertenausweis / durch Behinderungen aller Art entstehen den Menschen Nachteile gegenüber Nichtbehinderten. Diese Nachteile sollen (zumindestens teilweise) durch einen Schwerbehindertenausweis ausgeglichen werden. Beim zuständigen Versorungsamt kann ein Antrag auf Schwerbehinderung gestellt werden. Nach Prüfung wird ein Ausweis erstellt. Dieser kann zu ermäßigten Eintritten bei sehr vielen Veranstaltungen und vielen Einrichtungen (Theater, Zoo, Messen, Kino) genutzt werden. Ab einem bestimmten Prozentsatz wird auch die KFZ-Steuer günstiger. Durch den Schwerbehindertenausweis hat man auch Steuervergünstigungen beim Lohsteuerjahresausgleich. Prozente werden z. T. auch bei chronischem Tinnitus gewährt.

Site / bezeichnet die Gesamtheit der zusammengehörigen Seiten eines Internetauftrittes einer Firma oder einer Person.

Smart (englisch: "schlau") / Der Smart ist ein kleines knubbeliges Kompaktauto, das bei uns speziell für Hausbesuche eingesetzt wird. So können wir Ihnen ohne große Parkplatzsorgen unseren Service auch Zuhause anbieten.

Sprachprozessor / Computerchip im Hörgerät der speziell für die Auswertung und Umsetzung von Sprachsignalen entwickelt wurde. Auch ein Computerprogramm kann als "Spachprozessor" bezeichnet werden. Bei Cochlea-Implantaten spricht man von der gesamten externen elektronischen Einheit vom "Sprachprozessor".

Sprachschallpegel ...ist die Summe aller Pegel der Sprache

T

Tinnitus / Als Tinnitus werden Geräusche bezeichnet, deren Ursprung im Kopfbereich liegen. Man kann zwischen subjektivem Tinnitus und objektivem Tinnitus unterscheiden. Subjektiver T. wird nur vom Patenten selber wahrgenommen. Objektiver Tinnitus kann mit geeigneten Mitteln auch von ausserhalb hörbar gemacht werden. Um die Belange von Betroffenen kümmert sich im besonderen Maße auch die Deutsche-Tinnitus-Liga.

Trommelfell / Das Trommelfell ist eine dünne Hautmembran am Ende des äußeren Gehörgangs welche die Luftschwingungen des Schalles in mechanische Bewegungen umsetzt.

Tube/ Ohrtrompete/ Eustachische Röhre / Die Tube ist die Verbindung zwischen Mittelohr und dem Nasen-/Rachenraum. Ist diese z.B. bei einer Erkältung zu, ist durch die schlechtere Belüftung des Mittelohres das Hörvermögen beeinträchtigt.

U

überhören / bezeichnet einen besonderen Effekt, der bei der Audiometrischen Messung auftritt. übersteigt die Signalstärke auf dem zu messenden Ohr einen bestimmten Pegel, so kann das Signal auf dem gegenüberliegenden Ohr wahrgenommen werden.

V

VoiceMail / ein Dienstmerkmal verschiedendener Maildienste. Bei Eingang einer eMail wird man angerufen und die eMail wird von einem Sprachcomputer vorgelesen. Sehr praktisch wenn man unterwegs ist und eine wichtige Mail erwartet!

W

Webmaster / der für die Erstellung und Pflege der Internetsite verantwortliche Mensch.

W3C Konsortium / Ein Konsortium aus Festangestellten und Mitgliedsfirmen, dessen Ziel es ist, gemeinsame Webstandards zu entwickeln und fest zu legen. Standards sind nötig, damit z.B. Webseiten auf allen Browsern gleich dargestellt werden. Leider halten sich nicht alle Firmen (selbst Mitglieder des W3C!) an diese Standards. Deshalb kann es vorkommen, dass eine Webseite auf einem Browser normal aussieht, auf einem anderen Browser die gleiche Seite Darstellungsfehler hat. Wir halten uns an die momentanen Webstandards. Damit ist gewährleistet, dass auch Menschen mit Behinderungen und Hilfsgeräten (Braillezeilen, Sprachwiedergabe usw.) diese Seiten lesen können.

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